| Modul mit Nm-Anlage |
|
Baustelle: Hier wird die Entstehung eines doppelgleisigen Spur-N-Streckenmoduls dokumentiert, auf dem eine autarke Schmalspuranlage Spur Nm integriert ist.
Zunächst einmal begann es (Ende Januar 2009) mit dem Gleisplan (Klick auf den Plan für große Darstellung): Anfang Febr. 2009: Die Arbeit an den Modulkästen hat begonnen. Modulköpfe aus 12-mm-Multiplex, alle anderen Rahmenteile aus 10-mm-Pappelsperrholz, die Trassen sind aus zwei Schichten 4-mm-Pappelsperholz geleimt (= 2 Schichten deshalb, weil man sich dann überlappend vorwärts arbeiten kann und jeweils saubere und stabile Anschlüsse hinbekommt). Die Trassen sind teilweise bereits mit Dämmmaterial beschichtet (Trittschall-Hartschaum, mit Acryl-Dichtmasse geklebt):
Auch für das linke Modul sind inzwischen alle Trassen gelegt. Da man im Bereich der Schmalspurringstrecke im verdeckten Bereich des linken Moduls später für das Verlegen von Gleisen nicht mehr genug Bewegungsspelraum hat, sind in diesem Bereich bereits jetzt die Gleise verlegt. Man kann auf dem Foto ganz schön die Rampe für die Sägezahn-Fahrt der Schmalspurbahn im hinteren Modulbereich sehen. Sieht zwar ziemlich steil aus, ist aber nirgendwo mehr als ca. 3 Prozent. Als nächstes muss auch auf dem rechten Modul die Gleisverlegung im "Untergeschoss" erfolgen, dann kann das Plateau auf dem rechten Modul aufgebaut werden, auf dem dann später der kleine Kopfbahnhof mit der Segmentweiche entsteht.
4. März 2009: Ein Großteil der Gleise auf dem Hafenmodul ist inzwischen verlegt ... sowohl die doppelgleisige Normalspurstrecke in einem sanft geschwungenen Bogen wie auch die bergauf führende Schmalspurstrecke. Alle Gleisanschlüsse an den Modulschnittstellen sind befestigt: Die Normalspur-Gleisenden sind auf Messingschrauben gelötet, die Schmalspur-Gleisenden sind mit Zwei-Komponenten-Kleber auf Buchensperrholzstreifen festgeklebt. Die Schmalspurgleise im Hafenbereich sind noch nicht verlegt ... dafür werden im Wesentlichen Flexgleise verwendet. Um einen Eindruck von den Proportionen zu gewinnen, habe ich Gleisstücke provisorisch in diesem Bereich ausgelegt. Das erste Gleis, von der rechten Modulkante kommend, ist nach dem Leimen mit Stoßnadeln fixiert. ![]()
Nachzutragen sind zunächst einmal Abbildungen von den Modulköpfen mit den bereits erwähnten Passhülsen und -stiften. So soll sichergestellt werden, dass die beiden Segmente mit immerhin sechs Gleisübergängen auf unterschiedlichen Ebenen und teilweise mit nicht rechtwinkligen Schnittstellen später ohne Justierung perfekt aneinander passen. Deshalb sind zunächst die Gleisenden nur auf einem Modul montiert -- die Anpassung der Gleisenden auf dem zweiten Modul erfolgt im montierten Zustand.
6. März 2009: Die Gleisverlegung im Hafenbereich ist bis auf eine Weiche und die anstoßenden zwei Gleise komplett. Am Wochenende geht es dann mit dem rechten Modul weiter. Und es hat sich schon einmal ein Fischkutter ins Hafenbecken verirrt ... ein kleiner Vorgeschmack auf die Ausgestaltung des Moduls, die hoffentlich bald beginnen kann ;-)
13. März: Auch die letzten Gleise sind inzwischen verlegt. Als Kür zwischendurch, bevor es mit der Technik (Einbau der Antriebe, Verdrahtung ...) weitergeht, habe ich mit einen Ausgestaltungsdetails begonnen: die Trasse der Bahn-Hauptstrecke wird zum Hafen durch eine Arkadenmauer begrenzt ... mit Lagerräumen, Läden und einer Hafenkneipe, ein kleiner Leuchtturm (keine Molenbefeuerung, sondern ein Orientierungsfeuer ... sonst stünde es auf der rechten Seite falsch); am linken Ende des Hafenbeckens soll eine Fischfabrik platziert werden:
22. März: Gestern abend und heute war heftiges Löten und Leimen angesagt: ich habe auf dem rechten Modul alle Gleise verlegt und habe sämtliche Modul-Übergänge gelötet bzw. geklebt. So sieht das Doppelkmodul zurzeit aus:
25. März: Die Verdrahtung hat begonnen: Schmalspur-Gleisabschnitte weiß/grün (Schiene links/Schiene rechts), Normalspur-Gleise blau/rot (Schiene links/Schiene rechts), Weichenmasse gelb, Schaltstrom grau/blau
26. März: Das Schaltpult für die Steuerung der Schmalspuranlage ist jetzt auch vorbereitet und bereits mit Schaltern bestückt. Zur Erläuterung: Plan mit Farblaserdrucker ausgedruckt, vorderseitig mit Selbstklebefolie beschichtet, rückseitig mit doppelseitig klebender Kaschierfolie beschichtet, auf 3-mm-Kunststoff-"Bastelplatte" aus dem Baumarkt aufgezogen (das muss so was Ähnliches wie "FOREX" sein, leichter zu bearbeiten und beim Bohren nicht so spröde und splitterig wie Plexiglas); dann die Montagelöcher mit dem Körner markiert und anschließend im Bohrständer gebohrt. Fortsetzung folgt |