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07.Sep.11 17:51:53
Hatte hier keine Kleine HO -Anlage mit Kehrschleife gefunden

Sollte schon ein jpg sein - nicht alle nutzen das gleiche Gleisplanungsprogramm.

VG Micha

02.Sep.11 18:22:40
Hatte hier keine Kleine HO -Anlage mit Kehrschleife gefunden

Moin Artist,

zeig doch mal den Plan.

Viele Grüße
Micha

Hallo Dhyani,

heute habe ich mal die Zeit mich deinen Fragen zu stellen, wobei ich nur auf die Signalisierung eingehen will. Ich verlinke mal zu dieser Seite hier http://www.uni-stuttgart.de/iev/lupse/KURS.htm, wo viel Wissenswertes über die Signalisierung beschrieben ist.

Vielleicht als erstes Mal der Hinweis, dass die Einfahrsignale in der Regel die Grenzen des Bahnhofes sind. Einfahrsignale stehen immer im Gefahrpunktabstand http://www.uni-stuttgart.de/iev/lupse/KAP_23.HTM vor dem Bahnhof. Das ist in der Regel das Ra 10, bei mehrgleisigen Strecken, wenn am Einfahrgleis kein Ra 10 aufgestellt ist, die erste befahrene Weiche http://www.uni-stuttgart.de/vwi/lupse/KAP_231.HTM .

Du planst nun in etwa ein bis zwei km vor der Einfahrweiche einen Gleisanschluss zu errichten und diesen mit in den Schutz des Einfahrsignales einzubeziehen. Wie ist das Signal beim Vorbild bedient worden? Mechanisch oder elektrisch? Bei zwei km Stelllänge oder sogar noch mehr, scheidet aus meiner Sicht ein mechanisches Stellwerk aus, da der Stellweg über Drahtzugleitungen und mehrere notwendige Spannwerke sicher mit körperlichen Kraftaufwand nicht mehr zu bewältigen ist - vor allem im Winter. Das Vorsignal zum Einfahrsignal muss auch noch bedient werden und steht nochmals je nach Bremsweg 400, 700 oder 1000 m weiter vom Stellwerk entfernt. Aus diesem Grunde wurden z.B. bei der DR oft die Einfahrvorsignale zu Lichtsignalen umgerüstet, während die Ein- und Ausfahrsignale noch Formsignale waren.

Ich würde das Einfahrsignal 100 - 200 m vom Ra 10 aufstellen, der Gleisanschluss ist dann ein Anschluss der freien Strecke und wird vom Bahnhof mittels Sperrfahrten bedient http://de.wikipedia.org/wiki/Sperrfahrt.

Du fragst, warum einflüglige Signale auseichen könnten (nicht müssen). Die Signalisierung mit ein- oder zweiflügligen Signalen hat nichts mit der Zugart Personen-, Güterzüge oder Anschlüssen zu tun, sondern signalisiert die Geschwindigkeit, die im anschließenden Weichenbereich nicht überschritten werden darf. Im Geraden Weichenzweig gilt Streckenhöchstgeschwindigkeit (siehe nachfolgend), im abzweigenden Strang in den Standardweichen der damaligen Zeit 40 km/h. Hier als link das damals gültige Signalbuch der DR, was auch heute noch in vielen Bestimmungen genauso existiert http://www.bahnstatistik.de/Signale/SB-DR.pdf .

Wir sind auf einer Nebenbahn (von mir aus auch mit Hauptbahncharakter). Erstes Kriterium ist die Streckenhöchstgeschwindigkeit. Hp 2 (eigentlich richtig Hf 2, denn du bist bei der DR Ost in Epoche 3/4) heißt nicht nur "Langsamfahrt", sondern Fahrt mit Geschwindigkeitsbeschränkung auf 40 km/h - diese gilt für den anschließenden Weichenbereich. Wenn die Streckenhöchstgeschwindigkeit 40 km/h beträgt, sind also zweiflüglige Signale nicht zwingend notwendig. Bei 50 km/h Streckenhöchstgeschwindigkeit (das war es häufig auf Nebenbahnen der DR, z.B. auch Heidenau-Altenberg) wurde dann in den Sammlung betrieblicher Vorschriften festgelegt (SbV) http://de.wikipedia.org/wiki/Sammlung_b … rschriften , dass trotz einflügliger Signale nur 40 km/h zugelassen sind. Wie gesagt, alles kein MUSS, sondern KANN. Man war aber auch damals schon auf kostengünstigen Betrieb bedacht.

Deiner Anmerkung zu den Gleissperren ist nichts hinzuzufügen, zumal die funktionsfähige Herstellung wohl schon eine Herausforderung sein wird.

Der Unterschied zwischen dem weißen und gelben Wartezeichen ist schnell erklärt.

Gelbes "W" Signal Ra 11a: Der Auftrag zur Vorbeifahrt (oder die Zustimmung an den Rangierleiter) wird durch "2 Helle" current/smile Signal Ra 12 (zwei nach rechts steigende weiße Lichter) erteilt .
Weißes "W" Signal Ra 11b: Dieses Signal ist nicht mit Ra 12 augerüstet. Der Auftrag zur Vorbeifahrt (oder die zustimmung an den Rangierleiter) wird vom zuständigen Stellwerker/Weichenwärter mündlich, per Funk, durch Hochhalten des Armes... gegeben. Auch nachzulesen im oben verlinkten Signalbuch.

Ich denke, fürs erste die Fragen zur Signalisierung beantwortet zu haben. Lies dich mal in die verlinkten Dokumente ein. Du wirst dann einiges ganz einfach und logisch nachvollziehen können. Und wenn Fragen sind, dafür gibt es ja dieses Forum hier.

Viele Grüße Micha

P.S. Bitte nicht böse sein, wenn nicht sofort Antwort kommt, aber die Zeit ist im Moment bei mir knapp bemessen.

Guten Abend Dhyani,
hallo all ihr Anderen.

Diesmal sehe ich es hier mal etwas anders als Mark, was die Signalisierung betrifft (Hallo Mark!). Es gibt durchaus Endbahnhöfe auf Nebenbahnen mit mehr als nur dem Einfahrsignal. Was die Weichenverbindungen in den Nebengleisen betrifft, da behält er aber wieder Recht.

Als erstes möchte ich hier mal den Gleisplan des Endbahnhofes der Müglitztalbahn http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCglitztalbahn den Bahnhof Altenberg vorstellen. Er ähnelt deinem Bahnhof doch etwas. Als Regelspurnebenbahn 1938/39 anstatt der bisher vorhandenen Schmalspurbahn in Betrieb genommen, waren von Anfang an alle Bahnhöfe mit Einfahrsignalen (meist auch Einfahrvorsignalen) und die meisten Bahnhöfe mit Ausfahrsignalen (teils Gruppenausfahrsignalen) ausgerüstet. Wegen der Schneemassen waren die Signale im Bf Altenberg frühzeitig (evtl. schon von Anfang an???) mit Lichtsignalen (damals im Signalbuch Hl 100 bis 102, ähnlich den Bundesbahn-Signalen) ausgerüstet. Auch das von mir eingezeichnete Hsp-Signal wich später mehreren Ra 11a in Verbindung mit Ra 12.

Hier der Plan:
http://www.moba-trickkiste.de/components/com_agora/img/members/138/mini_Bf-Altenberg.jpg

Nun zu deinem Plan.

Ich würde neben dem Einfahrsignal schon Ausfahrsignale (hier reichen sicher einflüglige) vorsehen. Allerdings sind die Gleissperrsignale (Hsp) bei der DR Ost in Epoche 3 oder gar 4 auf Nebenbahnen eher selten anzutreffen. Eine Rangierfahrt darf immer erst nach Zustimmung des zuständigen Weichenwärters (in deinem Falle auf der Ostseite der Stellwerker, auf der Westseite evtl. der Aufsichter) statt finden. Rüste deine Ausfahrsignale mit der Rautentafel (Hauptsignal gilt nicht für Rangierfahrten) aus, und nur bei sehr starkem Verkehr auf der Nebenbahn wäre noch ein Ra 11b (weißes Wartezeichen) in Höhe der beiden Ausfahrsignale und max. am Gleis 4 angebracht. Für alle Nebengleise, die in Hauptgleise münden sind allerdings auch bei einfachsten Verhältnissen Gleissperren vorzusehen, wenn nicht durch abweichende und verschlossene Weichenstellung die Sicherheit hergestellt werden kann. Sie sichern die Zugfahrten gegen sich selbstständig machen könnende Wagen. Auch gibt es ggf. in bestimmten Gleisen Abschnitte, in denen das Bahnhofsbuch (heute örtliche Regelung) ein Ab- bzw. Aufstellverbot ausspricht. Dort dürfen keine Fahrzeuge stehen, so lange Zugfahrten im Bahnhof zugelassen sind.   
http://www.moba-trickkiste.de/components/com_agora/img/members/138/mini_zeichnung3.jpg

Viele Grüße
Micha

15.Apr.11 15:15:58
Nebenbahn mit Endbahnhof und Güterverkehr

Gefällt mir ausgesprochen gut!

Der Kran könnte auch ein Containerprotalkran sein. In 1968 begann bei der DR (1967 DB) der Containerverkehr. Oft wurden an ehemaligen Ladestraßen kurze Kranbahnen errichtet, nachdem die ersten Monate oder Jahre auch mit Autokranen und Eisenbahndrehkranen Container verladen wurden. Ein Beispiel dafür war Dresden-Neustadt, 1968 Verladung mit ADK und EDK, 1970 Inbetriebnahme des Portalkranes auf einer Kranbahnlänge von 105 m.

In Göttingen war noch bis vor kurzer Zeit eine solche Minikranbahn mit antikem Kran in Betrieb. Der Umschlagbahnhof wurde inzwischen modernisiert. http://www.duss-terminal.de/deu/termina … bilder.htm

14.Apr.11 17:25:14
Nebenbahn mit Endbahnhof und Güterverkehr

Hallo Tobi, hallo Jürgen,

das ist ja schon eine sehr gute Vorlage geworden. Erlaubt mir trotzdem meine Ideen und Gedanken einzubringen.

Unser Bahnhof Spitzkehringen heißt nun nicht mehr Spitzkehringen, sondern eher "Altstadt am Ende der Hauptbahn". Gefallen hat mir bei Spitzkehringen nicht die Anordnung der Ladestraße mit Kran in der Mitte der Gleisanlagen. LKW hätten dort Probleme mit dem Wenden, auch der mitten im Bahnhof liegende BÜ zur Ladestraße wirkt unpassend. Ich habe diese Anlage jetzt Richtung Norden neben den Güterschuppen verschoben. Die bisherige Ladestraße wird jetzt der Bahnsteig mit den beiden Hauptgleisen.

Nun aber das Empfangsgebäude...?! Ja, es liegt etwas abseits der Gleisanlagen und der Zugang zum Bahnsteig erfolgt über eine Überführung mit langer Bahnsteigtreppe. Der straßenseitige Zugang zum EG liegt im Obergeschoß des EG (Beispiel Döbeln Ost oder Kurort Kipsdorf). Die zweite vom Bahnhof abzweigende Strecke ist auch nicht die Fortführung unserer Hauptstrecke, sondern eine im Bahnhof beginnende Nebenbahn, die schon nach wenigen Metern in einer Unterführung unter dem Straßenniveau verschwindet. Und das beste ist, sie ist noch nicht stillgelegt, sondern wird noch regelmäßig von Triebwagen und gelegentlich sogar von kurzen Sperrfahrten (kleine Güterzüge in eine Richtung geschoben) zur nach der Unterführung liegenden Spielzeugfabrik bedient. Damit bekommt das kleine Bw gleich noch einige Aufgaben mehr.

Auch scheint mit der bisher vorgesehene Tunnel unmittelbar hinter dem Gleisanschluss kaum glaubhaft darstellbar. Ich würde statt dessen Straße zum Anschluss ebenso wie das Gleis ins Gefälle führen und einen Bahnübergang einrichten.

Hier die beschriebenen Änderungen in Jürgens Zeichnung "reingekritzelt". Vielleicht bringen meine Gedanken ja noch bessere Ideen hervor.

http://www.moba-trickkiste.de/components/com_agora/img/members/138/mini_Tobi-Z-130x75-V-2.jpg

VG Micha

28.Mär.11 19:23:36
1-Ebenen-Anlage im Masstab 1:120 auf 330 * 110cm

Das Gleis ist einfach nur Schutzgleis für den Durchrutschweg. Hier die kurze Beschreibung, google liefert dir sicher noch mehr:
http://de.wikipedia.org/wiki/Durchrutschweg
http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrstra%C3%9Fe

27.Mär.11 16:48:15
1-Ebenen-Anlage im Masstab 1:120 auf 330 * 110cm

Hallo Dhyani,

auch dein überarbeiteter Entwurf gefällt sehr gut. Mir der verlängerten Anlagenfläche wirkt der Keilbahnhof mit den sich nach rechts trennenden Strecken viel glaubhafter.

Ich habe trotzdem einige Vorschläge zu unterbreiten. Du sollst selbst für dich entscheiden, was dir davon gefällt.

Fangen wir mit dem einfachsten an. Im Anschlussgleis sind die Ladestellen sicher am oberen Gleis. Damit wäre die Weichenverbindung zu drehen, da du in der Regel ins untere Gleis mit deiner Bedienungsfahrt einfährst, weil oben Wagen an den Ladestellen stehen könnten.

Zum Bahnhof:

Das jetzt der Wagenübergang von der Hauptbahn zur Nebenbahn erschwert ist, sehe ich nicht als Problem. Es wird im Regelverkehr gar keinen Wagenübergang geben. Denn wenige km auf der Hauptbahn nach links liegt ein größerer Rangierbahnhof, auf dem die Nahgüterzüge für die Nebenbahn gebildet werden. Und diese fahren dann direkt in den Nebenbahnteil des Bahnhofes (Gleis 1 S oder 2 S ["N" bzw. "S" stehen für Nord/Süd]) ein.

Die Gleise 1 N und 2 N haben einen Inselbahnsteig und sind über einen Fußgängertunnel zu erreichen. Gleis 1 S liegt am Hausbahnsteig, Gleis 2 S ist das Kreuzungsgleis auf dem Nebenbahnteil und dient ebenfalls für Zugfahrten (vor allem Güterzüge). Ich würde überlegen ihm evtl. auch einen schmalen Zwischenbahnsteig zu verpassen, erstens wäre das Kreuzen zweier Reisezüge möglich, zweitens wäre es beim Vorbild von Vorteil bei einem wichtigen Anschlussbahnhof eine Alternative zu haben, wenn Gleis 1 S aus irgend welchen Gründen nicht verfügbar wäre.

Gleis 3 S dient als Verkehrsgleis, das heißt: es in der Regel frei, dient zum Umfahren der Lokomotiven, und bis kurz vor Ankunft des Nahgüterzuges als Sammelgleis/Zugbildungsgleis für abgehende Wagen für den Nahgüterzug. Nachts ist hier auch die Reisezugwagengarnitur der Nebenbahn abgestellt. Nach rechts ist es mit einem Signal Ra 11/12 (gelbes "W" mit Ra 12) gesichert.

Gleis 4 S dient als Ladegleis für Ladestraße und Güterschuppen. Die Weichenverbindung in der Mitte des Gleises zu Gleis 3 S ermöglicht ein freizügiges Bedienen der Ladestraße ohne Behinderung der Ladearbeiten am Güterschuppen. Es muss eine Gleissperre (Gsp 0/2) zur Sicherung in Richtung rechte Bahnhofsausfahrt erhalten.

Am Bahnhof gefällt mir die Situation mit den Lokabstellgleisen links unten nicht so richtig. Für die Abstellung deiner Rangierlok gibt es nun ein Gleis mit Lokschuppen und kleiner Dieseltankstelle, wo die Lok auch übernachten kann (Gl 5 S).  Hier haben auch zwei Lokomotiven oder der Triebwagen Platz. Angebunden ist es über eine einfache Kreuzweiche (EKW). Es ist zu den Hauptgleisen mit einem Gleis-(Haupt-)sperrsignal (Gsp 0/1) abgesichert.

An Stelle der bisherigen "Lokabstellanlage" ist ein Anschlussgleis entstanden (z.B. BHG) was den Güterverkehr und Rangierdienst noch um ein klein wenig interessanter und umfangreicher macht.

Hier meine Vorschläge im Plan:

http://www.moba-trickkiste.de/components/com_agora/img/members/138/mini_zeichnung109a.png

Vielleicht sind ja einige Vorschläge dabei, die dir gefallen und dich anregen deinen Plan weiter auszufeilen.

VG Micha

12.Mär.11 21:16:20
1-Ebenen-Anlage im Masstab 1:120 auf 330 * 110cm

Guten Abend Dhyani,

von den Fahrstraßen, vom Konzept der Zugbehandlung und der Gestalttung des Gleisplanes alles topp. Das einzigste was m.M. nach fehlt (du willst den Wechsel von Epoche 3 zu 4 darstellen), ist der Güterverkehr im Bahnhof selbst. Keine Ladestraße, kein Güterschuppen, kein Anschlussgleis, aber eine Rangierlok willst du dem Bahnhof spendieren, die nur für das Umsetzen des Nahgüterzuges bzw. des Übergabezuges vom Industriewerk auf den Güterzug der Hauptbahn zuständig wäre. Das kann auch die Zuglok des Nahgüters der Nebenbahn erledigen.

Ich würde das Gleis 24b rechts wieder an Gleis 23 anbinden und an diesem Gleis eine Ladestraße einrichten und einen Güterschuppen aufstellen. So kannst du wenigstens etwas Ortsgüterverkehr mit Stückgutwagen und einem Kohlehändler o.Ä. darstellen. Die Zuglok zur Bedienung der Nebenbahn und des Industrieanschlusses könnte eine V 60 (BR 106) sein, die dann alle Rangieraufgaben im Abzweigbahnhof mit übernimmt.

http://www.moba-trickkiste.de/components/com_agora/img/members/138/mini_zeichnung91a.png

VG Micha

08.Mär.11 20:22:46
kompakte Anlage, Nebenbahn mit Durchgangsbahnhof

Hallo Lutz,

ich habe mich mal mit deinem Plan und deinen Vorgaben beschäftigt.

Gut ist, dass du dich von an Anfang an auf ein Nebenbahnthema beschränken willst. Allerdings gibt es einige Kritikpunkte in deinem Plan.

Der Bahnhof ist alles andere als vorbildlich. Warum gibt es noch zwei zusätzliche Weichenverbindungen zwischen den beiden Hauptgleisen? Sind die beiden Stumpfgleise die Ladegleise? Dann sind sie viel zu kurz.

Auch die Führung der Strecke erinnert mit seiner S-Kurve und dem Knick im Bahnhof mehr an eine Achterbahn. Mit deinem Schattenbahnhof geht gar nichts.

So, nun ist aber genug mit Kritik, die du mir hoffentlich nicht verübelst.

Bei meiner Planung habe ich das Prinzip deiner Anlage inklusive der verdeckten Schleife beibehalten. Damit müssen bei dir im Bahnhof immer wieder mal von links kommende Züge enden.

Das begründet auch die kleine Lokeinsatzstelle mit Lokschuppen und Kohlebansen. Der Bahnhof verfügt über zwei Hauptgleise, Gleis 1 am Hausbahnsteig, Gleis 2 an einem schmalen Zwischenbahnsteig in Kiesaufschüttung gelegen. Vom Gleis 3 welches als Verkehrs-, Aufstell- und  ggf. als Ladestraßengleis genutzt wird zweigen die beiden Ladegleise zur Ladestraße und kombinierten Kopf- und Seitenrampe ab. Nach rechts zweigt noch ein kurzes Anschlussgleis zu einem Landhandel ab.

Am Empfangsgebäude befindet sich auch der Güterschuppen, dessen Gleis teilweise auch zur Zufahrt zur Lokeinsatzstelle genutzt werden muss. Kurz vor der Einfahrt von rechts zweigt ein zweiter Anschluss zu einer Maschinenfabrik ab. Somit dürfte für ausreichend Abwechslung im Güteverkehr gesorgt sein.

Im verdeckten Bereich befinden sich neben der schon genannten Gleisschleife zwei kurz Stumpfgleise für Triebwagen oder andere kurze Wendezüge. Der eigentliche Schattenbahnhof ist dreigleisig und bietet sogar Platz für die P8 mit einem kurzen Eilzug. Damit ist auch für ausreichend Abwechslung im Reiseverkehr gesorgt.

Deine Forderungen wurden alle erfüllt, bis auf eine: Ein Bach oder kleiner Flusslauf ist nicht möglich. Da auf der kleinen Fläche die verdeckten Gleise meist unter den sichtbaren Gleisen verlaufen, reicht weder die Anlagenhöhe bei der kleinen Anlage, noch lässt sicht das landschaftlich glaubhaft umsetzen. Auf Grund der "Größe" der Anlage habe ich auch nur mit dem 360er Radius (bis auf kleine Ausnahmen) gearbeitet. Die Steigungen sind für kurze Züge auch noch zu meistern.

Bis hier her erst einmal, vielleicht gefällt dir es ja.

Hier die Pläne:

http://www.moba-trickkiste.de/components/com_agora/img/members/138/mini_sichtbar-2.png
der sichtbare Bereich mit angedeuteter Landschaft

http://www.moba-trickkiste.de/components/com_agora/img/members/138/mini_verdeckt-1.png
der Schattenbahnhof

http://www.moba-trickkiste.de/components/com_agora/img/members/138/mini_alle-Gleise-2.png
Gesamtplan mit Höhenangaben

Viele Grüße
Micha

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