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Gleisplan-Datenbank

Patrick: L-Anlage 2,95 x 2,00 m


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Mausklick auf den Plan für größere Darstellung. Verdeckte Gleiststrecken (Wendel und Schattenbahnhof) sind in dieser Zeichnung noch nicht enthalten -- unten: Planungsvariante mit dem Kopfbahnhof auf dem kurzen Anlagenschenkel. Nachteilig ist bei dieser Variante die deutlich engere Kurvenführung der Paradestrecke:

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Name/Stichwort Patrick: L-Anlage 2,95 x 2,00 m
Maßstab 1:160 (N)
Spur Regelspur
Größe 3,1 bis 5,0 qm
Anlagenform L-Form
Steuerung Digital
Gleissystem PECO
Anlagenmerkmale Schattenbahnhof|Hauptstrecke (2-gleisig)|Nebenstrecke|Endbahnhof|Industrie-Gleisanschluss
Anlagenthema

Auf der Anlage soll eine zweigleisige Hauptstrecke sein, eine so genannte Paradestrecke, ohne Bahnhof. Somit kann ich auf dieser Strecke mit längeren Schnell- und Güterzügen fahren. Die Paradestrecke ist im "Hundeknochenprinzip" das heisst, wenn die Züge z. B.  in den Tunnel A zum Schattenbahnhof fahren, kommen diese Züge auch wieder aus diesem Tunnel A heraus. Somit fahren die Züge nicht immer in der gleichen Richtung.

Von der Paradestrecke zweigt dann eine eingleisige Nebenbahn ab die an Höhe gewinnt und durch die Landschaft schlängelt bis zum Endbahnhof.
Somit kann ich sehr mit der Modellbahn beschäftigen. Auf der Paradestrecke können die längeren Züge fahren und gleichzeitig kann ich Rangierarbeiten erledigen oder bei einem ankommenden Zug im Endbahnhof die Lok wechseln und vieles mehr.

Beim Endbahnhof bzw. Gleisplan von Endbahnhof muss ich ehrlicherweise zugeben, dass das nicht ganz meine eigene Fantasie war. Zufällig fand ich in einem Heft den Endbahnhof Gräfenberg (nähe Nürnberg) der mich nicht mehr losliess und somit die Grundlage war.
Man sieht eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Vorbild der Gleisanlage aber bezüglich Platz und meinen zusätzlichen Ideen habe ich diesen angepasst.

Epoche und Gesellschaft: Ganz am Anfang war ich mir auch nicht sicher mit welcher Bahngesellschaft und vor allem in welcher Epoche will ich meine Anlage darstellen.
In meinem Kasten waren einiges Material an Loks und Wagen von der SBB vorhanden und die Anlage wurde am Anfang auch schweizerisch geplant. Aber da ich den Reiz genauso für die Deutsche Bundesbahn habe, ging ich immer mehr in diese Richtung und wählte die Epoche 3 + 4.
Somit habe ich auch eine grosse Auswahl an Fahrzeugen. Kann mit Dampf-, Diesel- und E-Loks fahren.
Auf meiner Paradestrecke ist eine Oberleitung vorgesehen so dass ich dort mit TEE-Zügen und Reingold-Express fahren kann.
Die Nebenstrecke wird nicht "elektrifiziert" und wird mit Diesel und Dampfloks gefahren.
Somit habe ich einen Abwechslungsreichen Fahrzeugpark und das macht das ganze sehr interessant.

Da ich sehr gern und oft in den Bergen bin, kann ich einfach nicht auf eine Bergbahn verzichten. Da ich bereits von Fleischmann eine Zahnradlok und Zahnradschienen besitze, will ich unbedingt auch eine solche Bahn auf meine Anlage integrieren. Die Streckenführung ist in blau auf dem Plan. Diese führt vor dem Bahnhofsgebäude von Grafenburg zum Bahnhof "Schönried" ins kleine Bergdörfchen.

Technik: Die Digitaltechnik war mir am Anfang noch nicht sehr vertraut. Doch hatte ich sehr Interesse an diesem. Ich kaufte mir dann die Roco-Multimaus und testete dies auf meinem Testbrett. Ich war begeistert vom Digital fahren. Somit entschied ich mich die Anlage Digital zu fahren aber die Weichen und Signale Analog zu schalten mit einem Schaltpult.
Die Hautstrecke ist mit Lichtsignalen und die Nebenstrecke mit Flügelsignalen vorgesehen.
Die Bergbahn-Zahnradbahn wird Analog gesteuert.

Das Schienenmaterial wollte ich am Anfang mit Minitrix Schienen ausrüsten. Aber nach etlichen Versuchen auf meinem Testbrett, vor allem die Weichen und den Kreuzungsweichen hielten mich davon ab und kaufte mir mal Peco Material. Das hat mich sehr überzeugt. Meine Anlage ist mit dem Peco-Schienenmaterial geplant, im Sichtbarenteil mit Code 55 und im Schattenbahnhofteil Code 80.

Anmerkungen zum Plan

Der Plan wurde im Forum 1zu160.net zur Diskussion gestellt. Er ist u.a. inspiriert durch Manfred Rügers Anlage und setzt die Ideen für eine deutlich kleinere Fläche geschickt um. Wie auch bei Manni wird ein Überfrachten der Anlage dadurch gekonnt vermieden, dass die 2-gleisige Paradestrecke nicht in einen Bahnhof mündet, sondern lediglich als sichtbarer Streckenabschnitt aus dem Schattenbahnhof "gespeist" wird. Lediglich die 1-gleisige Nebenstrecke mündet in einen Kopfbahnhof und ermöglicht rangierintensiven Fahrbetrieb. Dieses Grundkonzept kann man nur wärmstens weiterempfehlen für alle, die bei begrenzter Anlagengröße auf eine 2-gleisige Haupstrecke nicht verzichten wollen!

Die Pläne von Patrick sind auch ein schönes Beispiel dafür, wie reizvoll von Hand skizzierte Pläne sein können ... und zudem oft zu wirklichkeitsnäheren Plänen führen, als Gleisplansoftware, die sich an Gleisgeometrien von Herstellern orientiert und nicht so so virtuos mit Flexgleisen umgehen kann.

 

Gleisplan-Software
Urheber/Quelle Patrick Zehnder
Link ---
Datum 14.11.2008

Tipps, Tricks und Informationen für anspruchsvolle Modellbahner

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